Dienstag, 14. Januar 2014

Queensland – der schwüle Nordosten Australiens



Es ist schon schön, auch auf einer langen Reise seine Esszimmergarnitur und die Karstadt-Anbauwand dabei zu haben. ;-) Mittlerweile reisen wir mit großem Gepäck, denn wir haben unsere Räder aus den USA mitgenommen. In Australien gibt es ebenfalls einige Mountainbike-Trails zu erkunden.


Dreamtime-Hostel in Cairns. 


Zwar etwas kleiner als die Redwood-Bäume in den USA, 
aber auch sehr einzigartig: die Fig-Trees. 


Relaxen am Pier von Palm Cove.


Hier sind die Angler auch abends noch schwer aktiv.



Nice riding in Australia: Atherton Tablelands


Lieber Connaisseur: Nimm diese Art der Beschilderung bitte als 
Anregung für deine nächsten Schilderwald-Planungen. 


Hier geht´s lang! Ridgey Didge (Rittschi Dittschie). Liebe Grüße an die Mutti! ;-)


Sanni auf unserem Lieblingstrail (Ridgey Didge) in Atherton.


Dichter Urwald am Lake Eacham


Milla-Milla Falls
Mehr Spannkraft fürs Haar! Hier wurde eine Werbung für
 Herbal-Essence Haarschampoo gedreht. 


Seit Tagen fahren wir an Schildern vorbei mit dem Hinweis, bloß keine der seltenen Helmkasuare zu überfahren. Wir haben keinen einzigen gesehen. Als wir am Strand von Etty Bay ankommen, haben wir das große Glück, eine Mutter mit ihrem Jungen vor der Nase zu haben.


Auf unserer Fahrt entlang der Ostküste geht es kilometerweit immer wieder vorbei an Bananenplantagen. Endlich mal günstige Preise in Australien: 5 for $1!


Bananenwaschanlage


Holy cow! Sind wir hier in Indien, or what?


Sanni und unser Camper.


Ordentlich festgezurrt: So reisen wir durch Australien.


Wallaman Falls: Ein ordentlicher Redeschwall!


45 Minuten "steiler Abstieg" zu den Wallaman Falls bei 
gefühlten 40 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit. 


Der Wallaman-Wasserfall zählt zu den höchsten Wasserfällen 
Australiens und hat eine Höhe von rund 280 Metern.


So langsam traut sich Marc an die etwas höheren Sprünge ran. Dieses Mal im Douglas Mountainbike Park in Townsville. 


Wer fliegen will muss auch flicken. Nach dem Sprung ist der Reifen bei der Landung geplatzt und die Felge hat ne dicke Delle bekommen. Aber das war es wert! ;-)


Auf den super Trails kann man es aber auch ruhiger angehen lassen ... Wenn man will! ;-)


Zur Belohnung gibt es ein paar Feierabendbier, hier im 
größeren Gebinde gekauft, da spart man am meisten. ;-)


Da Australien so unverschämt teuer geworden ist, müssen wir nun den Gürtel enger schnallen, wie man sieht. Trotzdem gönnen wir uns einen Tauchgang am Great Barrier Reef.


Wir nennen ihn nur den schwarz-rot-goldenen "Deutschlandvogel".


Townsville mit Blick auf Magnetic Island.
Marc macht einen auf Fotokünstler mit unserer schicken neuen Kamera.


Eines unserer Highlights in Australien war sicherlich der 3-tägige Segeltörn auf die Whitsunday-Islands. Unser Boot ist die "Silent Night", ein älteres Segelschiff mit echtem Segelfeeling und viel Schräglage.







Die Strände der Whitsundays sind die Weißesten, die wir je gesehen haben.


Wir machen Freudensprünge vor lauter Glück.


Gut verpackt im kleinen Schwarzen vergnügen wir uns im warmen Wasser.
Die "Lycra-Nesselfadenkostüme" sollen uns vor Quallenkontakt schützen.


Und der Oppa kriegt auch noch nen Handstand hin. 
Zum Glück haben wir die Familientube Voltaren dabei. ;-)


Nice!


Das ist wie fliegääään!!! Reiten auf dem weißen Wal. ;-)





Das sieht hier tatsächlich so aus! Hier haben wir nix mit Photoshop getrickst.


Sailing in the sundown.

Sanni bekommt zwischendurch einen neuen Hut geflochten.
Endlich mal ne richtige Frisur! ;-)
Lovely!!!


Zwischenmahlzeit vor unserem letzten Schnorchelgang am Abend.


Awesome!





Abschiedsbild nach drei supergeilen Tagen mit einer sehr netten Segeltruppe.


Weiter geht es zum Cape Hillsborough. 
Hier soll es Kängurus am Strand und auf dem Campingplatz geben. 
Der Campingplatz liegt direkt am Strand.


Erstmal gibt es nur kleine fleißige Krebse am Strand, die viele Sandkugeln formen.


Am nächsten morgen stehen wir früh um 5:30 Uhr auf. 
Und tatsächlich hüpfen hier Kängurus und Wallabies herum.


Sandra ist das um diese frühe Uhrzeit noch nicht ganz geheuer, wie man sieht. 
Dem Känguru wahrscheinlich auch noch nicht. ;-)




Montag, 30. Dezember 2013

Australien – unser Start in Sydney

Nach 6 wunderschönen Tagen auf den Fijis fliegen wir weiter nach Sydney. Für 4 Nächte gönnen wir uns ein Mini-Hotelzimmer in dieser großartigen Stadt. 



Kreuzfahrtschiff + Harbour Bridge + Opera House



Surfer am Bondi Beach




Panorama Manly Beach




Tour durchs Opera House


Fiji Islands


Nach der schönen Zeit in den USA gönnen wir uns mal 6 Nächte am gleichen Ort. Da der Flug von Los Angeles nach Australien am Stück sehr lang ist, bauen wir einen Stopover auf den Fijis ein. Ein großartige Entscheidung!


Welcome to Fiji Island! Oder besser BULA, BULA!
Die Bewohner der Fijis sind immer gut drauf – kein Wunder, wenn man im Paradies lebt.


Das war unser täglicher Ausblick auf den Stand. Der blaue Himmel war nicht immer so blau, manchmal war er auch sehr grau und hat richtig viel Wasser verloren. Aber für Fotos ist der Reisekatalogausblick einfach schöner als die Regenversion.


Mit dem Boot ging es raus zu einer kleinen, einsamen Insel, 
wir konnten direkt vom Stand aus ins Wasser gehen und am Korallenriff schnorcheln.





Leider nicht ganz drauf, aber der Regenbogen war komplett zu sehen.


Beim nächtlichen Strandspaziergang sind wir einer Wasserschlange begegnet. Erst am nächsten Tag haben wir herausgefunden, das sie giftig ist.


Colorado, Arizona & California



Marc hat einen neuen Lieblingstrail: Der Zippety Do Dah in Fruita geht kilometerlang über einen Bergkamm, mal steil bergauf mal steil bergab, aber immer mit Traumpanorama.


Unser nächster Stopp: Telluride, leider war es hier zum Biken schon zu kalt, nachts hatten wir Frost und haben im Van ganz schön gezittert. Tagsüber hat die Sonne das Bergdorf wieder etwas aufgewärmt.


Wir sind immer wieder fasziniert von der Landschaft.


Kurz nachdem wir die Grenze von Arizona passiert haben, liegt das Monument Valley in voller Größe und Schönheit vor uns.


Dieses Motiv hatte ich jahrelang als Kalenderblatt über meinem Sofa in der Hamburger Wohnung hängen und habe vor der Reise regelmäßig gesagt, dass ich das bald live sehen werde, nun ist es so weit. ;-)


Ein weiterer Traum war eine Wanderung durch den Antelope Canyon nähe Page zu machen. Wir haben vorher so viel tolle Fotos gesehen und haben uns riesig auf diesen magischen Ort gefreut...


Doch leider ist dieser Canyon eine absolute Touristengrube: Man wird in 15 Minuten in großen Gruppen durch den Upper Antelope Canyon geschoben, bekommt in Windeseile ein paar Figuren gezeigt und wird zurück zum Startpunkt kutschiert. 


Für die Fotos nimmt der Tourguide einem teilweise die Kamera aus der Hand, um die "richtigen" Einstellungen vorzunehmen, damit man auch in 15 Min. 5 brauchbare Fotos hat.


Und geschafft! Genialer Ort, aber eine Tour ist nur bedingt empfehlenswert.


Der Blick über die Glen-Canyon-Staumauer in Page ist phänomenal! Hier wird der Colorado River von einer 216 m hohen und 7,6 m breiten Konstruktion angestaut, die gewonnene Energie versorgt 5 Bundesstaaten in den USA. 


So viele Highlights an einem Tag: morgens der Antelope Canyon, mittags die Glen-Canyon-Staumauer und nachmittags gehts noch zur Horseshoe Bend: Hier macht der Colorado River einen hufeisenförmigen Bogen. 



Welcome to the Grand Canyon! 
Wir erreichen den Grand Canyon gegen Abend bei einer leicht nebeligen, aber sonnigen Lichtstimmung.


Es scheint als wäre die Erde hier 1.500 m tief aufgerissen, um einen Einblick ins Erdinnere zu gewähren. Der erste Blick in den Canyon hat uns beiden echt Gänsehaut bereitet. Die Größe und die Tiefe ist einfach gigantisch. Jeder hat schon mal ein Foto vom Grand Canyon gesehen, aber selber davor zu stehen ist noch mal was ganz anderes. 


Hier haben wir auch den kitschigsten Sonnenuntergang erlebt. ;-)


Am nächsten Tag machen wir uns auf zu einer Wanderung runter in den Canyon. 
Der Abstieg ist einfach, der Aufstieg ist schon etwas anstrengend. 



Auf dem Campingplatz im Grand Canyon Nationalpark haben wir Michael kennengelernt. Der ist unser Held! Er bereist die USA von der West- zur Ostküste mit dem Rennrad und leichtem Gepäck. Für die Tour hat er ca. 12.000 km geplant, teilweise macht er Tagesetappen von 300 km. Dagegen sind wir echt sehr bequem unterwegs: Reisen bequem im Van und biken nur an den schönen Spots.


Bekleidet mit dem USA-Trikkot bekommt Michael viel positives Feedback von den Autofahrern.
  

Auf dem Rückweg nach Los Angeles entscheiden wir spontan ein Stück Route 66 zu fahren.


An der Strecke gibt es ein paar fancy Orte mit vielen Souveniers, schrägen Bars und altmodischen Werkstätten.


Bevor es zum Flughafen geht, schicken wir unsere Bikes noch einmal durch die Waschstraße.
Die Räder nehmen wir natürlich mit, zerlegt und in Kartonboxen verpackt.

Good Bye USA! 
Vielen Dank für die wunderschönen Wochen. Wir haben so viel tolle Menschen getroffen, neue Freunde gefunden und uns in die sagenhaft abwechselungsreiche Landschaft verliebt. Sobald wir wieder Urlaub bekommen und ausreichend Geld gespart haben, kommen wir wieder!